Mit einer feierlichen Veranstaltung wurden die neuen Büroräume der „Verständnisschule – Leben mit Demenz im Quartier“ sowie des Vereins Gemeinsam statt einsam e.V. in der Dettinger Straße 38 offiziell eröffnet. Die Räume befinden sich im neu entstandenen Quartier „Mittendrin“ – in den ehemaligen Räumlichkeiten des Strumpfladens im Haus der Familie Lauterwasser, die diese dem Projekt großzügig zur Verfügung stellt.
Die Erste Vorsitzende des Vereins, Susanne Liebhardt, eröffnete die Veranstaltung mit einer engagierten Rede. Sie betonte die Bedeutung von Aufklärung, Begegnung und gegenseitigem Verständnis im Umgang mit Menschen mit Demenz sowie die wichtige Rolle des neuen Standorts als Anlaufstelle für Angehörige und Interessierte.
Im Anschluss richtete Bürgermeister Achim Rapp sein Grußwort an die Gäste und würdigte das große ehrenamtliche Engagement des Vereins sowie die Bedeutung des Projekts für das soziale Miteinander in Kirchheim.
Einen besonders persönlichen Einblick gab Ewald Metzger, Angehörigensprecher der Wohngemeinschaft 2 im Steingauquartier. In seiner bewegenden Ansprache schilderte er eindrücklich seinen eigenen Bezug zur Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz und machte deutlich, wie wichtig unterstützende Strukturen für Betroffene und Angehörige sind.
Das Projekt „Verständnisschule – Leben mit Demenz im Quartier“ wird durch die Deutsche Fernsehlotterie gefördert und hat das Ziel, Wissen zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und das Zusammenleben im Quartier aktiv zu gestalten.
Musikalisch wurde die Eröffnung von Sandra Schöne und Wolfgang Franz begleitet, die mit ihren Beiträgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Für das leibliche Wohl sorgten die engagierten Mitglieder*innen des Vereins mit einer Auswahl an liebevoll zubereiteten Leckereien.
Mit den neuen Räumen schafft Gemeinsam statt einsam e.V. einen wichtigen Ort der Begegnung, Information und Unterstützung – mitten im Quartier und nah bei den Menschen.




















