Was passiert, wenn ich meine Angelegenheiten nicht mehr selbst besorgen kann? Wer entscheidet für mich? Welche vorsorglichen Regelungen kann ich treffen?
Eine Demenzerkrankung kann jeden treffen. Sie verändert das Leben der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen grundlegend und betrifft alle Lebensbereiche. Demenz kann dazu führen, dass ein Mensch wichtige Entscheidungen – zum Beispiel rund um medizinische Behandlungen, die Wohnsituation oder finanzielle Angelegenheiten – nicht mehr selbst treffen kann.
Damit die persönlichen Angelegenheiten auch mit fortschreitender Demenz im Sinne der Betroffenen geregelt werden können, ist eine frühzeitige rechtliche Vorsorge entscheidend. Eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht gehören dabei zu den wichtigsten Dokumenten.
Manfred Kurz, Geschäftsführer unseres Vereins „Gemeinsam statt Einsam“, informiert Sie an diesem Abend verständlich und praxisnah darüber, wie Vorsorge getroffen werden kann: Was ist eine Patientenverfügung und wie sollte diese gestaltet sein? Was kann ich tun, wenn die Demenz schon zu weit fortgeschritten ist, um selbst Vorsorge zu treffen? Außerdem erläutert er, welche weiteren Vollmachten sinnvoll und möglich sind und was rund um das Thema rechtliche Vorsorge und Betreuung noch wichtig ist. Im Anschluss an den Vortrag bleibt Gelegenheit für Fragen und Austausch.