Verständnisschule

Die Stelle der Projektkoordinatorin der Verständnisschule übernimmt Charlotte Löffler. Bereits während ihres Studiums der Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen beschäftigte sie sich mit dem Thema Leben und Wohnen im Alter und war anschließend über zehn Jahre in der Kulturarbeit mit Seniorinnen und Senioren tätig. Ihr Anliegen ist es, gemeinsam mit Akteur*innen in Kirchheim für das Thema Demenz zu sensibilisieren, Engagement zu fördern und Räume für Begegnung und Teilhabe zu schaffen.

Unser Herzensprojekt: Verständnisschule - mit Demenz leben im Quartier

Unsere Vision

Unsere Vision ist eine Stadtgesellschaft, in der niemand verloren geht, und Quartiere, in denen die Menschen sich kennen und unterstützen. Wir wollen Nachbarschaftsnetzwerke stärken, die für gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen, und ein achtsames Miteinander fördern. Die Einbindung der Nachbarschaft und die Verankerung im Quartier sind Schlüsselfaktoren für Integration, Teilhabe und eine inklusive Stadtgesellschaft.

Unser Ziel

Das Konzept „Verständnisschule – Leben mit Demenz im Quartier“ will Wissen über Demenz verbreiten, Berührungsängste abbauen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen. Es richtet sich an Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn, bürgerschaftlich Engagierte, Fachkräfte, Vereine und die Stadtgesellschaft insgesamt. Ziel ist ein nachhaltiges Netzwerk, das Betroffene und ihre Familien begleitet und entlastet und das Quartier zu einem sicheren, verständnisvollen Lebensort für Menschen mit Demenz macht.

Inhalte und Bausteine

Information und Fortbildung
Niedrigschwellige Informationsangebote für Nachbarschaft, Vereine und Gewerbetreibende
Fortbildungen für Angehörige und Interessierte mit praxisnahen Inhalten (z. B. Kommunikation mit Menschen mit Demenz, Umgang mit herausfordernden Situationen)
Sensibilisierung von Dienstleistenden, Gastronomie und Einzelhandel im Quartier
Vorträge und Veranstaltungen, um das Thema Demenz sichtbar zu machen

Partizipativer Ansatz

Einbindung von Angehörigen, Nachbarinnen und Nachbarn, Engagierten und Fachkräften in die Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Angebote
Beteiligung von Menschen mit beginnender Demenz, soweit möglich und gewünscht
Regelmäßiger Austausch in Netzwerktreffen, um Bedarfe, Ideen und Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren
Dokumentation und Weitergabe der Ergebnisse an andere Initiativen und Kommunen

Sie möchten uns unterstützen?

Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung: ob Sie sich ehrenamtlich engagieren, Ihre Zeit und Kreativität einbringen oder unser Projekt mit einer finanziellen Spende unterstützen möchten. Jede Hilfe trägt dazu bei, Begegnung und Teilhabe möglich zu machen.